Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück

Das Felix-Nussbaum-Haus, entworfen von Daniel Liebeskind, wurde 1998 als erstes Bauwerk dieses amerikanisch-jüdischen Architekten in Osnabrück errichtet. Als Museum beherbergt es über 200 Werke Felix Nussbaums sowie die größte Sammlung der Bilder seiner Lebensgefährtin Felka Platek. Als architektonisches Konzept spiegelt das Museum den Lebensweg des Menschen Felix Nussbaum wieder.

Wer sich dem Gebäude einmal allein und nachts bei künstlicher Beleuchtung gegenüber gestellt hat, wird nachhaltig beeindruckt sein. Im Garten hinter dem Haus wird Geschichte sicht- und fühlbar, denn das Felix-Nussbaum-Haus ist in direkter Nachbarschaft und mit bewusstem Bezug zur Villa Schlikker entworfen, die der örtlichen NSDAP von 1933-1945 als Parteizentrale diente.

In der Panoramaabbildung sind die beiden Bauwerke gleichzeitig sichtbar und erinnern so an die historischen Verbindungen und das Schicksal Felix Nussbaums und Felka Plateks, die im KZ Auschwitz ermordet wurden.

 

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